Prof. Coors in den Beirat des Runden Tisch GIS gewählt

vom 18.06.2014  |  3D-Stadtmodelle

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Runden Tisch GIS e.V. im Mai wurde Prof. Coors als Beiratsmitglied gewählt. Der Runde Tisch GIS e.V. ist eines der größten ehrenamtlich organisierten Netzwerke zum Thema Geoinformation in Deutschland. Das Dreieck aus Behörden, Unternehmen und Wissenschaft, in dem sich die Geoinformationswirtschaft gewöhnlich bewegt, wird beim Runden Tisch GIS zum Kreis, in dem alle Beteiligten gleichberechtigt ihr Know-how einbringen und ihre Interessen austauschen können. Der Runde Tisch GIS fördert so den Dialog und die Kooperation, wann immer es um den Umgang mit raumbezogenen Daten und Diensten und den dafür notwendigen speziellen Softwarelösungen geht. Die über 200 Mitglieder des Runden Tisches GIS kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wenngleich mit deutlichem Schwerpunkt aus Bayern und Baden-Württemberg.

Die n

euen Namen im Vorstand sind Prof. Dr. Thomas H. Kolbe, TU München als Vorstandsvorsitzender und Philipp Willkomm, M.O.S.S. als 2. Vorsitzender. Der bisherige Vorsitzende Prof. Dr. Matthäus Schilcher hat das Amt nach fast 20 Jahren abgegeben. Mit dem neuen Vorstand sieht sich der Verein gut gerüstet für künftige Aufgaben. Schilcher zog als seine letzte Amtshandlung vor den Neuwahlen eine Bilanz der bisherigen Arbeit und hob dabei vor allem die im vorigen Jahr geschaffenen neuen Strukturen des Runden Tisches hervor: Mit der Einführung von Kompetenzpools werde künftig unterschieden zwischen strategischen Aufgaben, die von den Vereinsorganen – Vorstand und Beirat – wahrgenommen werden und den operativen Aufgaben, für die die Kompetenzpools verantwortlich seien. Aktuell seien es drei Kompetenzpools: „Mobile GIS und Sicherheit“, „Geodateninfrastrukturen“, und „Stadt 3D++ – Stadtmodelle und Ihre Anwendungen“. Es sei Aufgabe dieser Pools, das inhaltliche Know-how des Vereins zu diesen Themen zu bündeln und z.B. in Form von Veranstaltungen oder Leitfäden zu teilen. Auch Forschungsbedarf könnte identifiziert und entsprechende Projekte so vom Runden Tisch GIS angeschoben werden. Überdies seien weitere Kompetenzpools zu anderen Themen denkbar. „Die Strukturänderung war notwendig, um auf die enorme Dynamik des GIS-Marktes möglichst flexibel und schnell reagieren zu können“, sagte Schilcher. Die Kompetenzpools sind zudem auch offen für Nichtmitglieder, die so den Verein kennenlernen können. Die gemeinsame Überschrift über allem und Kernaufgabe des Runden Tisches sei dabei der Wissenstransfer in alle Richtungen zwischen Unternehmen, Behörden und Wissenschaft. 

Inhaltlich sehen Kolbe und Willkomm 3D-Geoinformation und 3D-Stadt- und Landschaftsmodelle als eines der wesentlichen Zukunftsfelder an. Dafür ist der Runde Tisch GIS gut gerüstet, da neben 
Kolbe a

uch Professor Volker Coors von der HFT Stuttgart als neugewähltes Beiratsmitglied das Thema im Verein vorantreiben kann. Beide sind national und international führende Experten im 
Bereich 3D-Geoinformation.