HFT Team wins Best collaboration Award of the World challenge Finland 2018

vom 06.09.2018  |  3D-Stadtmodelle  |  GeoVisualisierung

Logo

The United Nations World Challenge Finland is an annual challenge for teams up to three people to create a web application to make the world a more livable place. The application needs to be built around the digital globe “World Wind” which is developed by NASA and ESA. During the last few years, the event has been steadily growing with its highest number of around 40 participating teams this year.

Graduates from the Master Course Photogrammetry and Geoinformatics of the HFT have been participating for the second year in a row with their project “Smart Pollen Monitoring”. This year, they had been awarded “The 2nd Award”  in the NASA World Wind challenge, and for the second year in a row “The Best Collaboration Award” given to the best-collaborated team.

The final round of this challenge took place in Helsinki, to where the best six teams were invited. The program for the final days consisted mainly of mentoring sessions from experts in different fields as well as presentations by these experts about their respective fields. These ranged from space exploration to the United Nations Technology Innovation Labs (UNTIL). The culmination of the event was held in the Nokia Experience Center where each team was given three minutes to pitch their project to the judges, members of the press and general audience.

The team this year consisted of Thunyathep (Joe) Santhanavanich, Patrick Würstle and Giuliano Baumann with Prof. Dr. Volker Coors as a mentor. The application “Smart Pollen Monitoring” monitors the pollen dispersal areas by analyzing wind direction and tree location as well as blooming data. Also, it provides a smart routing functionality suggesting the most suitable route to avoid the pollen area. The application with more detailed descriptions can be found on our homepage. (http://smartpollenmonitoring.info)

Team members

  1. Thunyathep (Joe) Santhanavanich
  2. Patrick Würstle
  3. Giuliano Baumann

Mentor:

Prof. Volker Coors

 

Further Links:

http://worldchallenge.live/

http://worldchallenge.live/projects.html

Web-basierte Visualisierung von 3D-Stadtmodellen Teil 2

vom 11.05.2018  |  3D-Stadtmodelle  |  GeoVisualisierung

Teil 2: Konvertierung von CityGML nach 3D Tiles

Im ersten Teil des Blogs wurde gezeigt, wie ein 3D-Stadtmodell im digitialen Globus Cesium visualisiert werden kann. Woher aber kommt der dazu benötigte 3D Tiles Szenengraph?

Visualisierung 3D-Gebäudemodell Wermelskirchen

Visualisierung 3D-Gebäudemodell Wermelskirchen. Datenquelle: GeoBasis NRW, 3D-Gebäudemodell LoD2, CC BY 3.0 DE

Ein 3D-Gebäudemodell LoD 2 steht als CityGML Datensatz von Wermelskirchen über das Open Data Portal NRW zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden. Für die Erstellung eines 3D Tiles Szenengraphen muss man den CityGML Datenbestand konvertieren. Dazu benötigt man eine Software, die das kann. Hier gibt es genug Auswahlmöglichkeiten:

  • FME untertsützt 3D Tiles seit der Version FME 2017.
  • Firmen wie virtualcitySYSTEMS aber auch Cesium bieten die Konvertierung von CityGML nach 3D Tiles als Service an bzw. ein solcher Konverter ist Teil der Produktpalette
  • Die GeoRocket Geodatenbank mit der ergänzenden GeoToolbox des Fraunhofer IGD beinhaltet einen CityGML nach 3D Tiles Konverter

Leider gibt es derzeit keine freie Software zum Download, mit der CityGML nach 3D Tiles konvertieren kann. In diesem Beispiel wird die GeoToolbox des Fraunhofer IGD verwendet.

Das CityGML Modell Wermelskirchen besteht aus zahlreichen einzelnen Dateien. Diese Dateien werden zunächst zu einer großen Datei wermelskirchen.gml zusammengefasst. Dies kann z.B. dadurch erfolgen, dass die einzelnen Datei in die 3D CityDB oder GeoRocket Datenbank importiert und dann das gesamte Gebiet in eine CityGML Datei exportiert wird.

Mit der Anweisung

geo-toolbox-3dtiles --in ".\in\wermelskirchen.gml" --out .\out\ --srsInCode 25832 --strategy quadTree --doubleSided true

wird das CityGML-Modell nach 3D Tiles konvertiert. Als Strategie für die Kachelung wird eine Quadtree-Struktur verwendet. Der EPSG code des Eingangsdatensatzes wird mit dem Parameter srsInCode festgelegt. Der Parameter doubleSided legt fest, ob ein Polygon von beiden Seiten (true) oder nur aus der Richtung entgegengesetzt der Flächennormale (false), also von außen sichtbar ist. Mit der Festlegung doubleSided true sind fehlerhaft orientiert Flächen nicht mehr sichtbar. Eventuelle Fehler in der Geometrie bleiben, aber man sieht sie halt nicht mehr.

Das Ergebnis ist die im ersten Teil des Blog beschriebene Dateistruktur von 3D Tiles. Diese muss noch auf einem Web-Server bereit gestellt werden, und fertig ist das 3D Modell im Web-Browser. Wenn man genau hinschaut, ist leider noch etwas zu tun. Wermelskirchen ist abgehoben und schwebt über dem Globus.  Das liegt daran, dass der Globus kein Geländemodell verwendet, die Bodenhöhe ist immer null. Die Gebäudegeometrie verwendet aber die Höhe über NN. Daher stehen die Gebäude in der Luft.

Wermelskirchen schwebt über dem Globus

Wermelskirchen schwebt über dem Globus. Datenquelle: GeoBasis NRW, 3D-Gebäudemodell LoD2, CC BY 3.0 DE

Was kann man tun, um die schwebenden Gebäude zu vermeiden? Entweder werden die Gebäudegrundrisse auf die Höhe z=0 verschoben oder es wird ein Geländemodell verwendet.

Um die Gebäude auf den Globus zu bringen, wird die Höhe des Grundrisspolygons ein Gebäudes von allen Koordinaten der jeweiligen Gebäudegeometrie subtrahiert. Der Grundriss ist dann bei z=0, ansonsten bleibt die Gebäudegeometrie gleich. Hierzu kann man die Softwarelösung clamp2ground von Athanasios Koukofikis, HFT Stuttgart, verwenden. Dazu muss das clamp2ground Archiv entpackt werden. Die CityGML-Datei wird in den Ordner clamp2ground\in\ kopiert. Danach wird die clamp2ground Software mit der gleichnamigen .bat bzw .sh Datei gestartet. Als Ergebnis liegt dann die transformierte CityGML-Datei im Ordner clamp2ground\out\. Wird die Ergebnisdatei nun wie ober beschrieben nach 3D Tiles konvertiert, liegen die Gebäude auf dem Globus.

Wermelskirchen auf den Cesium Globus projiziert

Wermelskirchen auf den Cesium Globus projiziert. Datenquelle: GeoBasis NRW, 3D-Gebäudemodell LoD2, CC BY 3.0 DE

Alternativ kann auch ein Geländemodell in den Cesium Globus eingebunden werden. Hierzu muss das JavaScript in der Datei Wermelskirchen.html (siehe ersten Teil des Blogs) erweitert werden. Mit der folgenden Anweisung wird Cesium mitgeteilt, dass ein 3D-Geländemodell für die Darstellung verwendet werden soll. Das Geländemodell wird standardmäßig vom Cesium World Terrain Server bereitgestellt.

    // terrain
    var terrainProvider = new Cesium.createWorldTerrain({      
        requestWaterMask : true, // required for water effects
        requestVertexNormals : true // required for terrain lighting
    });
    viewer.terrainProvider = terrainProvider;                      
    viewer.scene.globe.enableLighting = true; // set lighting to true

Leider passen Gebäude und Gelände nicht perfekt zusammen, was vermutlich an der Auflösung des Geländemodells liegt. Es können auch andere Geländemodelle eingebunden werden, wie im Cesium Tutorial beschrieben. Die Nutzung des Geländemodells, das von GeoBasis NRW als Open Data bereitgestellt wird, ist dazu eine schöne Übungsaufgabe. Viel Erfolg dabei.

Wermelskirchen Gebäudemodell mit Geländemodell

Wermelskirchen Gebäudemodell mit Geländemodell, Datenquelle: Geländemodell: Cesium World Terrain, Gebäudemodell GeoBasis NRW, 3D-Gebäudemodell LoD2, CC BY 3.0 DE

Verwendete Software im Überblick

Weiterführende Arbeiten

Copyright

Die im Blog bereitgestellten Texte und Bilder stehen unter der Lizenz CC BY 3.0 DE.

Web-basierte Visualisierung von 3D-Stadtmodellen

vom 11.05.2018  |  3D-Stadtmodelle  |  GeoVisualisierung

In diesem Artikel soll eine kurze Einführung in die web-basierte 3D-Visualisierung von 3D-Stadtmodellen gegeben werden. Hierzu wird anhand eines Beispiel die Erstellung einer 3D-Visualisierung von Wermelskirchen mit dem digitalen Globus Cesium erstellt. Warum Wermelskirchen und nicht New York? Auch das 3D-Gebäudemodell von Wermelskirchen ist frei verfügbar, und es ist etwas überschaubarer als New York. Nach dem Motto „Think Big, start small“ wird hier ein Workflow schrittweise vorgestellt, der aufzeigt, wie man ausgehend von einem 3D-Gebäudemodell in CityGML eine Visualisierung in Cesium erstellt. Dazu wird der CityGML Datenbestand in das für die web-basierte 3D-Visualisierung optimierte Datenformat 3D Tiles konvertiert und in Cesium dargestellt. Im ersten Schritt soll gezeigt werden, wie die Visualisierung in Cesium erfolgt. Dazu wird davon ausgegangen, dass das 3D-Gebäudemodell von Wermelskirchen bereits als 3D Tiles vorliegt. Dann sieht man schon einmal was. Im zweiten Schritt wird dann die Konvertierung von CityGML nach 3D Tiles erläutert.

Visualisierung 3D-Gebäudemodell Wermelskirchen

Visualisierung 3D-Gebäudemodell Wermelskirchen. Datenquelle: GeoBasis NRW, 3D-Gebäudemodell LoD2, CC BY 3.0 DE

Der digitale Globus Cesium

Der digitale Globus Cesium kann von der Webseite https://cesiumjs.org/downloads/ heruntergeladen werden. Er sollte auf einen eigenen Web-Server betrieben werden. In Grunde gibt es keine Einschränkungen, welcher Webserver verwendet wird. In der Installationsanleitung von Cesium (https://cesiumjs.org/tutorials/cesium-up-and-running/) wird Node.js verwendet. In dem hier gezeigten Beispiel wird Apache HTTP Server als Webserver verwendet. Egal, welcher Webserver zum Einsatz kommt, nach erfolgreicher Installation sollte der digitale Globus mit dem üblichen „Hello World“ zu sehen sein.

Cesium Hello World

Cesium Hello World, (CC BY 3.0 DE)

3D Tiles

Bei 3D Tiles handelt es sich um einen hierarchisch aufgebauten Szenengraph, bei dem ein großes 3D-Modell in Kacheln unterteilt wird, um eine schnelle Darstellung im Web-Browser zu realisieren. Ziel ist es dabei, so schnell wie möglich ein erstes vereinfachtes Modell an den Web-Browser zu übertragen und darzustellen. Die Szene wird bei Benutzerinteraktionen wie heranzoomen durch das Nachladen weiterer Kacheln detaillierter dargestellt. Zur Erstellung der Kacheln bietet sich bei 3D-Gebäudemodellen eine Quadtree Datenstuktur an. Dabei wird ein Gebiet regelmäßig in 4 Quadranten unterteilt, die entsprechend der Himmelrichtungen NE, SE, SW und NW genannt werden.

Ein Quadtree unterteilt das Gebiet regelmässig in die vier Quadranten NE, SE, NW, SW

Jeder Quadrat wird nach dem gleichen Muster weiter unterteilt. So entsteht eine hierarchische Kachel-Struktur, die sich auch in den Dateien der 3D-Szene wiederfindet.

Rekursive Unterteilung der NE Kachel.

Rekursive Unterteilung der NE Kachel. (CC BY 3.0 DE)

Ein entsprechend generierter Datensatz von Wermelskirchen wird im Archiv Wermelskirchen3DTiles zur Verfügung gestellt. Wie dieser Datensatz aus dem CityGML-Modell entstanden ist, wird im zweiten Teil dieses Beispiels erläutert. Zunächst geht es darum, die Struktur zu verstehen und im Cesium-Viewer zu visualisieren.

Nach dem Herunterladen und Entpacken des Archivs ist folgende Dateistruktur entstanden:

Die Ordnerstruktur entspricht der Quadtree-Struktur

Die Ordnerstruktur entspricht der Quadtree-Struktur

 

Im Ordner Wermelskirchen3DTiles befindet sich eine Datei tileset.json. Hier ist der gesamte Szenengraph enthalten, anhand dessen der Cesium Viewer entscheidet, welche Daten wann übertragen und auf dem Bildschirm dargestellt werden. Die Datei kann in einem normalen Editor wie Notepad++ angeschaut werden. Da es sich um eine JSON Datei handelt, empfiehlt sich auch die Nutzung eines JSON Plugins für Notepad++ wie JSToolNpp.

Die Datei tileset.json enthält den Szenengraph, der vom Cesium Viewer verwendet wird.

Die Datei tileset.json enthält den Szenengraph, der vom Cesium Viewer verwendet wird. (CC BY 3.0 DE)

Der Aufbau der JSON Datei entspricht der Quadtree-Struktur. Zu jedem Quadranten werden u.a. die Koordinaten des Hüllvolumens (boundingVolume), die Darstellungsgeometrie der Kachel (content) und der max. Fehler im Vergleich zur originalen Gebäudegeometrie  (geometryError) definiert.  Die eigentliche Darstellungsgeometrie wird in einer externen Datei in dem binären Format b3dm gespeichert. Die Geometrie wird dabei immer als Dreiecksnetz gespeichert. Zusätzlich können Texturen und Attributdaten hinterlegt werden. Diese Dateien finden sich in der Ordnerstruktur entsprechend der Quadtree-Struktur wieder, z.B. unter ./b3dms/R/NE.b3dm und  ./b3dms/R/NE/NE.b3dm. Für jede Kachel wird ein vereinfachtes 3D-Modell gespeichert. Die originale Gebäudegeometrie findet sich in den Blättern des Szenengraphen, also bei Kacheln, die nicht weiter unterteilt werden. Anhand des Geometriefehlers in der Kachel (geometryError) und des Blickpunktes (Kamera), von dem aus die Szene betrachtet wird, entscheidet der Cesium Viewer, welche Kacheln geladen und dargestellt werden.

Mehr Details zu 3D Tiles finden sich im Blog von Patrick Cozzi.

Um die 3D Tiles in Cesium darzustellen, müssen die Dateien auf den Webserver kopiert werden, z.B. bei Apache in das Verzeichnis htdocs. Zusätzlich muss eine HTML-Datei erstellt werden, in der das Modell mit dem Cesium-Viewer verknüpft wird. Hierzu kann man am einfachsten die o.g. HelloWorld.html-Datei von Cesium kopieren und um folgendes JavaScript ergänzen.

<script>
  var viewer = new Cesium.Viewer('cesiumContainer');
  var tileset = viewer.scene.primitives.add(new Cesium.Cesium3DTileset({
    url : './Wermelskirchen3DTiles/tileset.json'
  }));
  tileset.readyPromise.then(function() {
    var boundingSphere = tileset.boundingSphere;
    viewer.camera.viewBoundingSphere(boundingSphere, 
      new Cesium.HeadingPitchRange(0.5, -0.2, boundingSphere.radius * 0.5));
    viewer.camera.lookAtTransform(Cesium.Matrix4.IDENTITY);
  }).otherwise(function(error) {
    throw(error);
  });
</script>

In der ersten Zeile wird der Cesium Viewer instanziiert. Mit der Anweisung viewer.scene.primitives.add wird das Tileset zum Globus hinzugefügt. In dieser Datei stehen alle notwendigen Informationen, um in Abhängigkeit des Kamerastandpunktes zu entscheiden, welche Kachel geladen und im Globus angezeigt werden muss. Die folgenden Anweisungen definieren die initiale Position und Orientierung der Kamera, damit beim Laden der Webseite bereits 3D-Gebäudemodelle zu sehen sind.

Das Ergebnis wird in der Datei Wermelskirchen.html gespeichert. Der erste Blick auf Wermelskirchen ist in folgender Abbildung dargestellt.

Hallo Wermelskirchen

Hallo Wermelskirchen Datenquelle: GeoBasis NRW, 3D-Gebäudemodell LoD2, CC BY 3.0 DE

Verwendete Software im Überblick

Referenzen

Blog dragons8mycat: „Creating a Cesium virtual globe with v1.36“ vom 5.9.2017

Tim Rivenbark, 3D Gebäudemodell New York in Cesium, 5.5.2017

Copyright

Die im Blog bereitgestellten Texte und Bilder stehen unter der Lizenz CC BY 3.0 DE.

Workshop 3D-Stadtmodelle am 21./22.11.2017 in Bonn

vom 05.09.2017  |  3D-Stadtmodelle  |  GeoVisualisierung  |  Smart Data and Smart Cities

Essen

Der 9. Workshop 3D-Stadtmodelle findet am 21. und 22. November 2017 im Uni-Club in Bonn statt. Sie haben in den vergangenen Jahren bereits teilgenommen, sei es als Teilnehmer oder Vortragender!

 Veranstalter ist  wiederum die gemeinsame Kommission „3D-Stadtmodelle“ der Deutschen Gesellschaft für Kartographie e.V. (DGfK) und der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V. (DGPF), die im März 2009 gegründet wurde und den Workshop seit dem Herbst 2009 regelmäßig durchführt.

http://www.3d-stadtmodelle.org/index.php?do=3dws2017

HFT Studenten bei der NASA World Wind Challenge Europa 2016 erfolgreich

vom 01.12.2016  |  GeoVisualisierung

Von vorne nach hinten: Daniela Palacios, Maria Prama at Palazzo delle Albere, Alexander Steinbrück and Selamawit Amdie. Foto: privat

Von vorne nach hinten: Daniela Palacios, Maria Prama at Palazzo delle Albere, Alexander Steinbrück and Selamawit Amdie. Foto: privat

Daniela Palacios, Maria Prama, Selamawit Amdie und Alexander Steinbrück aus dem internationalen Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics haben sich erfolgreich an der NASA World Wind Challenge Europa 2016 beteiligt. Ihr Projekt zum web-basierten Visualisierung von Gamma-Strahlung im Umfeld des AKW Kornwestheim wurde als einer der fünf besten studentischen Beiträge ausgezeichnet. Die Studierenden wurde eingeladen, ihr Projekt im Rahmen der dreitägigen NASA World Wind Konferenz in Trento / Italien vorzustellen.

World Wind ist ein von der NASA entwickelter digitaler Globus, der in Web-Anwendungen integriert werden kann. Über eine Programmierschnittstelle können eigene Daten auf diesem Globus dargestellt werden. In dem ausgezeichneten Projekt wurde gemessene Gammastrahlung der Messstationen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) verwendet und in den World Wind Globus integriert. Das Ergebnis ist unter folgendem Link zu sehen: http://81.169.187.7/worldwindchallenge/

Neben ihrer fachlichen Expertise haben die vier Studierenden auch die Fähigkeit unter Beweis gestellt, in einem internationalen Team erfolgreich zu arbeiten. Sie kommen mit Mexico, Bangladesch, Äthiopien und Deutschland vier Ländern und vier Kontinenten.

Weiterführende Links:

Nasa World Wind Challenge: http://eurochallenge.como.polimi.it/projects2016

Rushikesh Padsala erhält Auszeichnung für Master-Thesis

vom 15.04.2016  |  3D-Stadtmodelle  |  GeoVisualisierung  |  ohne Kategorie

Preisuebergabe

Herr Rushikesh Padsala wurde für seine Master-Arbeit zum Thema “Conceptualizing, Managing and Developing 3D City Information Model for Urban Energy Demand Simulation” mit dem “Best Thesis”-Award der CEPT Universität in Ahmedabad, Indien ausgezeichnet.  Er war im Sommersemester 2015 als Austauschstudent vom Centre for Environment Planning and Technology (CEPT) an der HFT Stuttgart und hat im internationalen Studiengang  Photogrammetry and Geoinformatics seine Master-Arbeit unter Betreuung von Prof. Coors angefertigt. In der Arbeit hat Herr Padsala eine web-basierte Visualisierung des gebäudebezogenen Heizwärmebedarfs unter Nutzung von 3D-Stadtmodellen im Rahmen des Klimaschutzkonzepts des Landkreises Ludwigsburg konzipiert und umgesetzt. Die Ergebnisse seiner Arbeit hat er auch auf dem Europraphics Workshop on Urban Data Modelling and Visualization  (UDMV) 2015 publiziert. Derzeit ist er bei der Firma GISTEC in Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate, beschäftigt. Wir gratulieren Herrn Padsala herzlich zu der Auszeichnung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in der Geoinformatik.

CEPT University

Publikation UDMV 2015

Smart Data Smart Cities

vom 08.09.2015  |  3D-Stadtmodelle  |  GeoVisualisierung  |  ohne Kategorie

hope this call for papers fits to your interests. Please do not hestitate to submit a paper.

 First International Conference on Smart Data and Smart Cities,
September 7-9, 2016, University of Split, Croatia
 
full paper Deadline: 15.10.2015
 

 

Visualisierung öffentlicher Nahverkehr

vom 19.05.2015  |  GeoVisualisierung

Die Universität Freiburg und die Firma geOps haben eine Web-basierte Visualisierung des öffentlichen Personenverkehrs implementiert. Die Daten kommen aus Fahrplandaten, aus denen die Position von Straßenbahn, Bus und Bahn zum akutellen Zeitpunkt berechnet wird. Abweichungen zur Realität können nur vermieden werden, wenn auch Echtzeitdaten vorhanden sind. Diese Echtzeitdaten können aus General Transit Feed Specification  (GTFS) Feeds integriert werden. Eine schöne Visualisierung raum- und zeitbezogener Daten. Auch für Studierende interessant, geOps bietet Stellen für betreute praktische Studienprojekte und Abschlussarbeiten an. 

TRAVIC online

 Blog zum Projekt

 General Transit Feed Specification